180 Aktueller Stand der Reform der Notfallversorgung – Auswirkungen auf den Rettungsdienst

Veranstaltungsdatum:

16. Dezember 2026

Veranstaltungszeit:

17:00

Veranstaltungsbeschreibung

Überfüllte Notaufnahmen, Belastung des Rettungsdienstes mit
Bagatelleinsätzen, unzureichende Koordination und Kommunikation mit dem
Kassenärztlichen Notdienst. Dies alles sind Themen, die bereits seit Jahren für
Ärger und Unverständnis sorgen. Eine Reform des gesamten Systems der
Notfallversorgung wird seit längerem gefordert. Bereits 2024 gab es dazu einen
Referentenentwurf des Bundesministeriums der Gesundheit. Durch die
Auflösung des Bundestages ist dieser Referentenentwurf jedoch nie in die
parlamentarische Abstimmung gelangt. Seit Mitte 2025 wurde der Druck auf die
aktuelle Bundesregierung noch einmal erhöht, damit eine Reform der
Notfallversorgung angegangen wird. Für Druck gesorgt hat hier ein konkreter
Gesetzesentwurf der Grünen im Bundestag. Kurze Zeit später, im November
2025, kam dann auch ein (neuer) Referentenentwurf aus dem
Bundesgesundheitsministerium. Zentrale Elemente der Reform sollen sein:
Zentrale und strukturierte Ersteinschätzung in der Klinik, Zusammenarbeit
zwischen Notaufnahme und dem Kassenärztlichen Notdienst, Vernetzung der
112 und der 116177, Integrierte Notfallzentren die 24/7 geöffnet sind,
Notfallrettung als Sachleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (nicht
mehr nur Transportleistung). Jetzt, 2026 stellt sich die Frage, wie genau ist der
aktuelle Stand hinsichtlich der Reform? Welche Inhalte sind bereits Konsens, wo
gibt es noch Diskussionen? Was genau bedeutet das alles für den
Rettungsdienst? Diese Themen werden in diesem Rettinar besprochen. Die
Reform der Notfallversorgung hat das Potential, den Rettungsdienst und die
Aufgaben des Rettungsdienstes erheblich umzugestalten.

Ticketoptionen
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